Wirtschaftsförderung

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Soforthilfen des Landes für KMU, Solo-Selbstständige und Freiberufler

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg hat ein Soforthilfeprogramm aufgelegt:
Gewerbliche Unternehmen, Sozialunternehmen und Angehörige der Freien Berufe, die sich unmittelbar infolge der Corona-Pandemie in einer existenzbedrohenden wirtschaftlichen Lage befinden und massive Liquiditätsengpässe erleiden, werden mit einem einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschuss unterstützt.

Eine Antragstellung ist ab Mittwoch, 25.03.2020 möglich.

Die entsprechende Richtlinie des Landes finden Sie hier (415,9 KB) 

Weiterführende Informationen sind in Kürze hier abrufbar. 

Entschädigungen im Rahmen von Mitarbeiterausfällen

© AdobeStock

Es gibt für Unternehmen gesetzliche Entschädigungen im  Falle von Mitarbeiterausfällen und der damit verbundenen Lohnfortzahlung. Geregelt ist das Ganze im § 56 Abs. 4 und 5 IfSG. Die Absätze lauten wie folgt:
 

(4) Bei einer Existenzgefährdung können den Entschädigungsberechtigten die während der Verdienstausfallzeiten entstehenden Mehraufwendungen auf Antrag in angemessenem Umfang von der zuständigen Behörde erstattet werden. Selbständige, deren Betrieb oder Praxis während der Dauer einer Maßnahme nach Absatz 1 ruht, erhalten neben der Entschädigung nach den Absätzen 2 und 3 auf Antrag von der zuständigen Behörde Ersatz der in dieser Zeit weiterlaufenden nicht gedeckten Betriebsausgaben in angemessenem Umfang.
 
(5) Bei Arbeitnehmern hat der Arbeitgeber für die Dauer des Arbeitsverhältnisses, längstens für sechs Wochen, die Entschädigung für die zuständige Behörde auszuzahlen. Die ausgezahlten Beträge werden dem Arbeitgeber auf Antrag von der zuständigen Behörde erstattet. Im Übrigen wird die Entschädigung von der zuständigen Behörde auf Antrag gewährt.
 
[zum Paragraphen]
 
Wichtig bei der Anwendung der gesetzlichen Grundlage ist die „Existenzgefährdung“, die im Falle einer notwendigen Quarantäne im Betrieb gegeben ist. Betriebliche Vorsichtsmaßnahmen ohne einen bestätigten CORONA-Infizierten führen nicht zu einer Entschädigung durch die zuständige Behörde.
 
Sollten in Ihrer Kommune Unternehmen betroffen sein, so empfehlen wir den Kontakt mit dem Gesundheitsamt Rhein-Neckar-Kreis aufzunehmen. Dieses erreichen Sie unter folgender Hotline: 06221 522-1881.
(Landratsamt Rhein-Neckar)

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