
Projektbeirat Tiefengeothermie-Vorhaben von Geohardt
Der Projektbeirat hat seine Arbeit aufgenaommen
Energiedialog zum Tiefengeothermie-Vorhaben in Schwetzingen-Plankstadt
Die Firma GeoHardt GmbH, ein Joint Venture der regionalen Unternehmen MVV Energie AG und EnBW Energie Baden-Württemberg, plant in Schwetzingen nahe Plankstadt ein Tiefengeothermie-Vorhaben. Das geplant Heizwerk soll einen Beitrag zur zukünftigen Wärmeversorgung des regionalen Fernwärmenetzes leisten. Zur Begleitung des Vorhabens haben die Stadt Schwetzingen und die Gemeinde Plankstadt einen Projektbeirat ins Leben gerufen. Auf dieser Seite informieren wir Sie regelmäßig über den aktuellen Stand.
Was macht der Projektbeirat?
Der Projektbeirat begleitet die Projektentwicklung aus kommunaler Sicht und eröffnet einen fortlaufenden Gesprächskanal zwischen dem Vorhabenträger und den kommunalen Akteuren. Er definiert und erörtert priorisierte Fragestellungen, transportiert wesentliche Ergebnisse in die Öffentlichkeit und begleitet die Projektentwicklung kontinuierlich. Der Beirat ist ein Gremium aus Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Bürgerschaft und Vorhabenträger.
Ergänzt wird die Arbeit des Projektbeirats durch öffentliche Veranstaltungen, die den Austausch mit der breiten Öffentlichkeit ermöglichen:
Am 22. April fand eine gemeinsame öffentliche Sitzung der Gemeinderäte Schwetzingen und Plankstadt mit anschließender Bürgerinformation und Infomarkt statt, bei der GeoHardt das Vorhaben und den konkreten Standort erstmals öffentlich vorgestellt hat.
Moderiert wird der Prozess vom Forum Energiedialog Baden-Württemberg (FED), einem Angebot des Landes, das Kommunen im Zusammenhang mit Anlagen der erneuerbaren Energien allparteilich begleitet.
Aus der 1. Sitzung des Projektbeirats
Der Projektbeirat zum Tiefengeothermie-Vorhaben der Firma GeoHardt in Schwetzingen nahe Plankstadt hat am 2. Juli seine erste Sitzung abgehalten. Ziel des Beirats ist es, die Projektentwicklung transparent zu begleiten, zentrale Fragestellungen sachlich zu erörtern und die Öffentlichkeit regelmäßig zu informieren.
In dem Gremium kommen Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft sowie der Bürgerschaft zusammen. Vertreten sind Oberbürgermeister Matthias Steffan, Bürgermeister Nils Drescher, Gemeinderäte beider Kommunen, Vertreter des Vorhabenträgers GeoHardt, Mitglieder der Bürgerinitiative gegen Tiefengeothermie, die Geschäftsführung der Weldebräu, sowie ein Zufallsbürger.
In einem offenen Austausch zu Beginn haben die Akteursgruppen in sachlicher Atmosphäre ihre teilweise kontroversen Sichtweisen dargestellt und sich auf eine konstruktive Zusammenarbeit im Beirat verständigt. Dabei ist den Mitgliedern wichtig, dass der Beirat kein Entscheidungsgremium ist, sondern die Projektentwicklung aus kommunaler Sicht begleitet, zentrale Fragestellungen transparent und fachlich erörtert und die Öffentlichkeit über die wesentlichen Erkenntnisse informiert.

Für die kommenden Monate hat der Beirat drei Themenschwerpunkte priorisiert:
- der Schutz von Trink- und Grundwasser sowie Fragen zur Projektentwicklung und zum Genehmigungsverfahren,
- Fragen zur induzierten Seismizität und Schadensregulierung sowie
- die Bedeutung des Projekts für die zukünftige Wärmeversorgung
Wesentliche Erkenntnisse aus den Sitzungen sollen der Öffentlichkeit über die kommunalen Mitteilungsblätter, die lokale Presse sowie eine kommunale Website zugänglich gemacht werden.
Die Sitzungen finden abwechselnd in Plankstadt und Schwetzingen statt, den Vorsitz des Beirates haben die Bürgermeister der Stadt Schwetzingen und der Gemeinde Plankstadt, das Forum Energiedialog moderiert und bereitet die Sitzungen vor. Die nächste Sitzung zum Thema Trink- und Grundwasserschutz findet am 22. September in Plankstadt statt.
Öffentliche Sitzung der Gemeinderäte Schwetzingen und Plankstadt mit Bürgerinformation
am 22. April 2026

Gemeinderäte beider Kommunen befassten sich in gemeinsamer Sitzung mit dem geplanten Geothermie-Projekt der Firma GeoHardt – Stimmen aus der Sitzung
Die Zusammenfassung der gemeinsamen Sitzung lesen Sie hier: Gemeinsame Pressemitteilung der Stadt Schwetzingen und der Gemeinde Plankstadt (151,4 KB)


