Region setzt klares Zeichen für Güterverkehr mit starkem Lärmschutz!

Gemeinsame Erklärung der Städte Hockenheim, Schwetzingen sowie der Gemeinden Ketsch, Plankstadt und Neulußheim zur Vorzugsvariante der Neu-/Ausbaustrecke Mannheim-Karlsruhe

Viele Menschen sitzen an einem langen Tisch und unterzeichnen ein Dokument, vier Personen stehen dahinter
© Stadt Schwetzingen

Bei der Unterzeichnung der Gemeinsamen Erklärung am Schwetzinger Bahnhof waren mit dabei: Oberbürgermeister Matthias Steffan (Schwetzingen), Oberbürgermeister Marcus Zeitler (Hockenheim), Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck (Heidelberg) Bürgermeister Timo Wangler (Ketsch), Bürgermeister Nils Drescher (Plankstadt), Bürgermeister Kevin Weirether (Neulußheim), Ralph Schlusche (Verbandsdirektor des Verbands Region Rhein-Neckar), Martin Müller (Geschäftsführer Nachbarschaftsverband Heidelberg-Mannheim), Lothar Gotthardt (Bürgerinitiative Stille Schiene Hockenheim e.V.) und Herbert Brenner (Vorsitzender der Bürgerinitiative gegen Bahnlärm e.V., Schwetzingen) und der CDU-Landtagsabgeordnete Andreas Sturm. Die Erklärung haben weiter unterstützt Landrat Manuel Just (Landkreis Rhein-Neckar), Oberbürgermeister Christian Specht (Mannheim) und der Grüne-Landtagsabgeordnete Dr. Andre Baumann (nicht auf dem Foto).

Mehr Güterverkehr ja aber nur, wenn der Lärmschutz deutlich über das gesetzlich vorgeschriebene Mindestmaß hinausgeht!

In einer gemeinsamen Erklärung zum Beteiligungsverfahren zur Raumverträglichkeitsprüfung zur Neubaustrecke für Güterzüge des Regierungspräsidiums Karlsruhe haben sich die Städte und Gemeinden entlang der geplanten Vorzugsvariante für das Bahnprojekt Mannheim–Karlsruhe gemeinsam mit Verbandsvertretern und Bürgerinitiativen für die Interessen der Bürgerinnen und Bürger stark gemacht. Das Ziel: Mehr Güterverkehr ja aber nur, wenn der Lärmschutz deutlich über das gesetzlich vorgeschriebene Mindestmaß hinausgeht!

Bei der Unterzeichnung am Schwetzinger Bahnhof betonten Oberbürgermeister Matthias Steffan (Schwetzingen) und Verbandsdirektor Ralph Schlusche die Wichtigkeit des Zusammenhalts in der Region. Besonders Oberbürgermeister Marcus Zeitler (Hockenheim) hob die lange unerfüllten Wünsche der Bürgerinnen und Bürger hinsichtlich Bahnlärm hervor und zeigte sich optimistisch, dass der gemeinsame Schulterschluss nun Bewegung bringt.

Dieses starke Signal an die Deutsche Bahn zeigt: Wir setzen uns für eine nachhaltige Lösung ein, die den Lärm reduziert und gleichzeitig die Wirtschaft stärkt! Gerade für Schwetzingen bedeutet dies zusammen mit der Bürgerinitiative gegen Bahnlärm e.V. und der Stadt Schwetzingen insbesondere eine Tunnellösung außerhalb der Wohnbebauung. 

Gemeinsame Erklärung (402,6 KB) der Städte Hockenheim, Schwetzingen sowie der Gemeinden Ketsch, Plankstadt und Neulußheim zur Vorzugsvariante der Neu-/Ausbaustrecke Mannheim-Karlsruhe