Das Lade-Netz für Elektrofahrzeuge in Plankstadt wird engmaschiger

Vierte Ladestation am Netz

Bei der Einweihung der neuen E-Ladestation auf dem Adler-Parkplatz: Bürgermeister Nils Drescher, Andreas Stampfer (EnBW), Andreas Ernst (Bauamtsleiter), Jürgen Roth (Architekt) und Bernhard Müller (Umweltbeauftragter). © Sabine Zeuner

Die neue E-Ladesäule, die seit Kurzem auf dem neugestalteten Parkplatz auf dem Adler-Areal steht, wurde nun offiziell der Öffentlichkeit übergeben. Auf den zwei reservierten Stellflächen lassen sich Elektroautos an zwei Wechselstrom-Anschlüssen vom Typ 2 mit bis zu 22 Kilowatt (kW) Leistung aufladen. „Bei den neueren E-Fahrzeugen bringt eine halbe Stunde Laden schon bis zu 50 Kilometer Reichweite“, erläuterte dazu Kommunalberater Andreas Stampfer von der EnBW-Tochtergesellschaft Netze BW. Die EnBW hat die Station geliefert, betreibt sie zukünftig und versorgt sie mit 100% Ökostrom.

„Mit der Inbetriebnahme der insgesamt vierten Ladestation für je zwei Fahrzeuge hier in Plankstadt sehen wir uns als Vorreiter in der Region auf dem Weg ins e-mobile Zeitalter", freute sich Bürgermeister Nils Drescher. Als grundlegender Baustein für ein nachhaltiges Verkehrskonzept ist die Elektromobilität ein Thema, dem sich keine Kommune in Zukunft entziehen kann. "Damit erhöhen wir zudem die Attraktivität unserer Gemeinde bei Einwohnern und Gästen“, unterstreicht Nils Drescher. Der Standort der neuen Ladestation ist optimal verortet: in der Ortsmitte direkt beim neuen Dienstleistungszentrum mit Ärzten und Sparkassenfiliale sowie in fußläufiger Nähe zu Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten, Seniorenwohnanlage und bald auch wieder den Verwaltungsgebäuden bietet Plankstadt aktuell eine sehr gute Basis für Nutzer der E-Mobilität.   

Der Zugang zu den Ladepunkten erfolgt am einfachsten mit der „EnBW mobility+ App“ oder mithilfe handelsüblicher RFID-Karten, die auch bei Nutzern aus dem europäischen Ausland verbreitet sind. Die App biete laut Andreas Stampfer die Möglichkeit, mit dem Smart-Phone an allen Stationen des Energieversorgers und weiteren knapp 40.000 Ladepunkten des größten Ladenetzes in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu „tanken“ und zu bezahlen.
Sie lotst außerdem zu freien Anschlüssen und bietet Nutzern von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor eine Simulation, ob die Nutzung eines E-Mobils sinnvoll wäre. Es gelten überall einheitlich die transparenten EnBW mobility+ Ladetarife, die als erste am Markt ausschließlich die geladene Strommenge berechnen. So bezahlt man im Standardtarif 39 Cent/kWh. Im Vielladertarif 29 Cent/kWh zzgl. einer monatlichen Grundgebühr von 4,99 Euro.