Adler-Areal kurz vor der Fertigstellung

Dienstleistungsgebäude wird bezogen

Der Dienstleistungsbau aus der Vogelperspektive. © Tobias Schwerdt

Der optische Mix aus historischen passgenauen Objekten, die sich harmonisch ins Gefüge der Ortskernbebauung einfügen, und moderner Ausgestaltung ist gelungen. Das Dienstleistungsgebäude auf dem Adler-Areal ist auf der Zielgeradem, was Bau, Außenanlagen und Einzug anbelangt.

Angenehme Farbkombinationen zieren die Praxiswände. © Sabine Zeuner

In den Endzügen
Der Parkplatz mit 35 Stellplätzen mit einer weiteren E-Ladestation hinter den Gebäuden ist fertiggestellt, die Bepflanzung der Grünanlagen erfolgt. Vom Parkplatz aus ist man mit wenigen Schritten auf dem Rathausplatz, was das Parken für Einkäufe oder Besuche in den dortigen Geschäften und Restaurationen erleichtert. Vor Kurzem fand eine Begehung in und um die Gebäude statt, bei der Architekt Jürgen Roth viele Informationen zum Bau gab. Vom zugrundeliegenden "Urtyp eines Hauses" mit Giebeln und Schrägdach sprach Roth. Eine regelmäßige Fensterreihe mit farbig akzentuiertem Rahmen im Putz unterstützt den optischen Eindruck, der ins Umgebungsbild passt. Im Kontrast hierzu steht die große Glasfläche der Sparkassenfiliale im Erdgeschoss. Diese Räume wurden im Januar 2020 an die Sparkasse übergeben, die den Innenausbau selbst durchführt.

Architekt Jürgen Roth, Bauamtsleiter Andreas Ernst und Bürgermeister Nils Drescher im Bereich zwischen den beiden Gebäuden, die an das Heimatmuseum angrenzen. © Sabine Zeuner

Weitläufig und in angenehmer Farbgebung
In den Räumen der Zahnarztpraxis sind bereits die Farben an den Wänden, in direkter Nachbarschaft im Dachgeschoss befindet sich die Hausmeisterwohnung.

Eine ambulant betreute Wohngruppe für Senioren mit acht Zimmern mit barrierefreien Bädern ist im ersten Stock eingerichtet. Die Betreuung wird vom Kirchlichen Pflegedienst Kurpfalz übernommen. Eine Ergotherapiepraxis hat im Erdgeschoss ihren Platz, wie auch die Sparkassenfiliale. In den zweiten Bau zieht eine Praxis für Allgemeinmedizin.

Architekt Jürgen Roth zeigt die Versorgungsschächte. © Sabine Zeuner

Baukosten, wie veranschlagt
Vier Jahre hat es von der Idee bis zum Bezug im Juli dieses Jahres gedauert. Die Kosten für das Gebäude erreichen zirka 4,5 Millionen Euro, was veranschlagt worden war, erklärte Bürgermeister Nils Drescher im Rahmen der Begehung und unterstrich den großen Nutzen für die Bevölkerung. 

Blick in den künftigen Gemeinschaftsraum der Wohngemeinschaft. © Sabine Zeuner
Der Tresen in der Sparkassenfiliale im Erdgeschoss ist bereits installiert. © Sabine Zeuner