"Spatzen-Arena" eröffnet

Bis zu 12 Kinder können im ehemaligen TV-Clubhaus betreut werden

So viel neues Leben im TV-Clubhaus konnte sich keiner vorstellen, der den Ursprungszustand kannte. Die Eröffnung der „Spatzen-Arena“, ein Angebot der U3-Kinderbetreuung von InFamilia, in drei großzügigen Räumen, entlockte deshalb allen Besuchern staunende „Ahs“ und „Ohs“. Viel Liebe zum Detail verleihen der Zweckmäßigkeit eine wunderschöne, sehr ansprechende Hülle. Bürgermeister Nils Drescher erinnerte an die traditionsreiche Geschichte des Hauses in der Jahnstraße 2: „Wo Familienfeste stattfanden und sportliche Siege und Niederlagen gefeiert oder betrauert wurden, ist etwas Großartiges entstanden.“ Die familiäre Atmosphäre der vergangenen fast sieben Jahrzehnte sei perfekt übertragen auf die neue Nutzung. 





































Ausbau der U3-Betreuung kontinuierlich
Das bereits sehr gut aufgestellte Betreuungsangebot für Kinder in der Gemeinde findet mit den bis zu 12 Plätzen in der Spatzen-Arena“ eine perfekte Ergänzung. Bis zu 12 Kinder können hier betreut werden, nur neun immer gleichzeitig, denn oft reicht den Eltern eine feste Zeitspanne pro Tag und Woche, sodass mittels Platz-Sharing andere die übrige Zeit nutzen können. Damit bietet InFamilia individuell zugeschnittene Zeitmodelle für die Eltern. Der Ausbau der Betreuungsplätze von 50 auf 74 erfolgte in den vergangenen Jahren konsequent: „Damit kommen wir auch der gesetzlichen Verpflichtung nach.“ Vom Umbau beeindruckt zeigte sich auch Sandra Freudenberger-Nobili, Geschäftsführerin von InFamilia die von 20 Voranmeldungen sprach. Drei Tagesmütter werden sich um die Kinder kümmern, die ab 15. August nach und nach zur Eingewöhnung kommen. Dass das Modell ein Erfolg ist, zeigte der Besuch der Kinder aus der Kindertagespflege „Klapperstorch“ in der Schwetzinger Straße, die das neue Spielzeug gleich einem Belastungstest unterzogen. Kolleginnen aus anderen Kinderbetreuungseinrichtungen schauten sich ebenso um, wie einige Gemeinderäte.

Zum Umbau gab es noch einige Details:
Man achtete etwa darauf den Bezug zur vorherigen Gaststätte beizubehalten und hat den alten Kneipentischen neuen Glanz verliehen. Mit gekürzten Beinen sind sie die optimale Tafel für das gemeinsame Mittagessen, einen Snack zwischendurch oder zum Malen und Basteln. Dank angeschraubter Rollen lässt sich das Möbel individuell im Raum platzieren, geradeso, wie es gebraucht wird. Hell, dank Fototapete auch mit Waldoptik versehen, dezente Vorhänge fürs heimelige Wohlgefühl und eine Küche, die den Tresen von einst noch erahnen lässt, machen den großen Gemeinschaftsraum zum Hingucker und Wohlfühlort. Die im Namen „Gasthaus“ verborgene Gastfreundschaft bleibt also Bestimmung. Sich „wie zuhause fühlen“ können sich Kinder, Eltern und Betreuer auch im angrenzenden Spiel- und Bewegungsbereich, der zudem eine gemütliche Kuschel- und Vorleseecke mit zwei Sofas bietet. Aus diesem Raum erschließt sich das Ruhezimmer für den Mittagsschlaf, den die Kleinen bei einer angebotenen Betreuungszeit von 7:30 bis 16 Uhr gerne halten werden.

Teddy fühlt sich schon wohl
Ein großer Kuschelteddy fühlt sich in der selbstgenähten Bettwäsche in den kleinen Bettchen und auf den Matrazen schon pudelwohl, das leicht abgedunkelte Zimmer lädt ein, sich dort gerne aufzuhalten. Draußen gibt es einen sehr üppig bemessenen Bereich zum Rennen, Bobbycar fahren und im Sand spielen. „Wir werden viel zu schauen haben“, freut sich Betreuerin Lisa Schmitt, die schon Kontakte geknüpft hat zu den Gruppen, die sich tagsüber auf dem angrenzenden Sportareal betätigen. Das kindgerecht eingerichtete Badezimmer bietet ein großes Handwaschbecken, eine Dusche, den Wickelbereich und Toiletten in zwei unterschiedlichen Höhen – ein großer Kuscheltier-Hai schwebt an der Decke und scheint sich schon heimisch zu fühlen. Der „Spatzen-Arena“ bescheinigten die Gäste allesamt den zustimmenden „Daumen hoch“.