Sanierung der Sportstätten geht in die nächste Runde

Sportanlage in der Jahnstraße
© Gemeinde Plankstadt

Nachdem der erste Abschnitt der Sanierung der Sportanlagen in der Jahnstraße in der vergangenen Woche mit dem Einstreuen des Gummigranulats beendet wurde und der Platz wieder voll nutzbar ist, laufen auch schon die Vorbereitungen für den zweiten Bauabschnitt der Sanierung.  In der vergangenen Sitzung am 18.02.2019 hat der Gemeinderat einstimmig die Arbeiten für den zweiten Bauabschnitt, der bereits im Frühjahr beginnen soll, an die Firma Becker vergeben






Kunststofflaufbahn steht im Mittelpunkt
„Von dem Unternehmen werden die Entwässerungsanlage des Rasenplatzes erneuert und die in die Jahre gekommene Kunststofflaufbahn sowie die beiden Halbkreise, die aus dem gleichen Material sind, grundsaniert werden“, erklärt Ortsbaumeister Andreas Ernst. Während der nördliche Halbkreis nach der Sanierung aus einer Sprunggrube, den Anlaufbahnen, einer Kugelstoßanlage und einem Einstichpunkt für den Stabhochsprung besteht, wird im südlichen Halbkreis eine Anlaufbahn für den Speerwurf und ein Fußballtennisfeld geschaffen. Die noch intakte Hochsprunganlage wird beibehalten, bekommt aber eine neue Abdeckung. Außerdem wird im südörtlichen Bereich des Naturrasenspielplatzes eine Hammerwurf- und Diskus-Anlage installiert.

Spielgeräte und -möglichkeiten für alle
In einem abgetrennten Bereich südlich des zweiten Naturrasenspielfelds sollen Spielgeräte und Spielmöglichkeiten geschaffen werden. Diese können auch von Nicht-Mitgliedern des Vereins genutzt werden. So soll es ein DFB-Mini-Spielfeld für alle geben, zwei locker gespannte Seile, auf denen man balancieren kann (sogenannte Slacklines), Bänke und Trainingsgeräte wie ein Stepper und ein Situp-Gerät und ein Fahrrad-Parker sollen zusätzlich installiert werden. Zugänglich ist der Spielbereich für alle sowohl vom Parkplatz am Jubiläumsbrunnen als auch kleinen Parkplatz in der Jahnstraße.

Rund 810 000 Euro
Die Kosten belaufen sich voraussichtlich auf  0,81 Millionen Euro. Insgesamt sind für die Maßnahmen Gesamtkosten von 1,85 Millionen fällig. Da die Maßnahme mit einem Zuschuss rund 0,3 Millionen Euro gefördert wird, betragen die prognostizierten Gesamtkosten der Gemeinde rund 1,5 Millionen  Euro.  Wie auch beim ersten Bauabschnitt begleitet das Planungsbüro Pätzold und Snowadsky die Arbeiten.

Hier finden Sie einen Planentwurf (3.537 MB)

(created on 07. March 2019)