Lokale Agenda 21

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Die Lokale Agenda 21 resultiert aus dem Aktionsprogramm der Rio-Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen 1992. Hauptziel der Konferenz ist eine nachhaltige Entwicklung auf der Erde und damit die langfristige Sicherung unserer Lebensgrundlagen. Hierbei spielen auch die Kommunen eine besonders wichtige Rolle. So kommt der Kommunalverwaltung gemäß Kapital 28 der Agenda 21 die Aufgabe zu, in einen Dialog mit ihren Bürgern, örtlichen Organisationen und der Privatwirtschaft einzutreten und eine "Kommunale Agenda 21" zu beschließen.

Durch den Konsultationsprozess soll das Bewusstsein der einzelnen Haushalte für Fragen der nachhaltigen Entwicklung geschärft werden und kommunalpolitische Programme, Leitlinien, Gesetze und sonstige Vorschriften zur Verwirklichung der Ziele der Agenda 21 auf der Grundlage der verabschiedeten kommunalen Programme bewertet und modifiziert werden.

Ziele vor Ort
Ziel einer lokalen Agenda 21 ist es, in der Gemeinde einen langfristigen Entwicklungsprozess zu initiieren, bei dem die Bürger aktiv in die Entscheidungen der Gemeinde und in die Erarbeitung und Umsetzung von Aktionsprogrammen mit einbezogen werden.

Lokale Agenda in Plankstadt

© Lokale Agenda

In Plankstadt existiert ein Arbeitskreis, der sich mit den Themen Energie-, Landschafts- und Klimaschutz, Soziales-Gesundheit-Wohnen und Arbeit-Wirtschaft-Verkehr befasst. Die Arbeitskreisleiter sind Herr Walter Etzler und Herr Winfried Wolf.


Monatliche Treffen
Der Arbeitskreis trifft sich einmal im Monat im Rathaus, Sitzungszimmer.  Neue Mitglieder sind in den Arbeitskreisen jederzeit herzlich willkommen.

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Viele Vorträge
Es gibt regelmäßig Vorträge wie zum Beispiel über die Energiewende aus Sicht eines Stromverbrauchers oder eine Führung unter dem Sternenhimmel in der Kurpfalz - um nur einige Beispiele zu nennen.  Zudem initiierte die Lokale Agenda eine regelmäßig stattfindende Flurfahrt, bei der die Teilnehmer mit dem Fahrrad die Gemarkung abfahren und Vorträge und Informationen zu bestimmten im Vorfeld festgelegten Themen erhalten und Fragen stellen können. Im  Jahr 2018 organisierte die Lokale Agenda gemeinsam mit dem Kulturforum erstmals einen "Kruuschd und Krempelmarkt". Dabei wurden neue oder neuwertige Artikel von privaten Spendern gesammelt und für kleines Geld verkauft. Der Erlös kam der örtlichen Notgemeinschaft zugute.